Umrah mit Kindern
Mit Kindern aendert sich nicht, was du tust, wohl aber wie du es planst. Die Rituale dauern laenger, Pausen werden wichtiger, und die Wahl des Hotels entscheidet fast alles. Unten steht, was in der Praxis am meisten ausmacht.
Waehle das Hotel nach Entfernung, nicht nach Sternen
Mit Kindern gehst du die Strecke mehrmals am Tag: zurueck fuer ein Nickerchen, zurueck zum Essen, zurueck weil es nicht mehr geht. Fuenf Minuten naeher ist dann mehr wert als ein besseres Zimmer. Frag nach der Entfernung in Metern zum naechsten Eingang, nicht zum Komplex.
Zeitpunkt und Tempo
Mach Tawaf und Sa'i zur ruhigsten Zeit, die du erreichen kannst, meist spaet am Abend oder direkt nach dem Morgengebet. Rechne mit der doppelten Zeit. Vereinbart vorher einen festen Treffpunkt, falls jemand verloren geht, und schreib eine Telefonnummer auf etwas, das dein Kind bei sich traegt.
Was du mitnimmst
Eine Trage funktioniert besser als ein Buggy: der darf nicht ueberall hinein und ist im Gedraenge unpraktisch. Nimm Wasser, etwas zu essen, Wechselkleidung und eine Muetze gegen die Sonne. Und rechne damit, dass ein Kind mitten im Ritual schlafen muss; das ist kein Problem, nur ein Grund, sich mit den Mitreisenden abzuwechseln.